Nicht nur Kekse mit Sinn

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Brot und Gebäck, das 400-Euro-Kräfte (in Österreich würde man sagen: „geringfügig Beschäftigten“) aus chinesischen Teiglingen in „Backshops“ aufbacken, das dank künstlicher Zusätze auch nach vier Tagen noch genauso (nach nichts) schmeckt wie am ersten Tag und das man eigentlich gar nicht aus der Papiertüte (österr. „Sackerl“) nehmen muss, weil man sowieso keinen Unterschied zwischen Brot und Sackerl schmecken würde?

Eine Horrorvision?

Nein, wie ich bei vielen Dienst- und Urlaubsreisen leider feststellen musste in weiten Teilen Deutschlands (und anderen Ländern) leider schon Realität und auch in Österreich greifen diese Auswüchse der „Geiz ist geil“-Mentalität immer mehr um sich.

Gut, dass es noch viele handwerklich arbeitende Bäckereien gibt, die tagtäglich ihr frisches Brot und Gebäck aus natürlichen Zutaten herstellen, qualifizierte Arbeitskräfte ausbilden (und nicht Unqualifizierte ausbeuten) und für Geschmackserlebnisse sorgen, die einem nach ein paar Tagen „Backshop-Diät“ Freudentränen weinen lassen.

Einen dieser Handwerksbetriebe möchte ich Ihnen heute vorstellen und zwar die „Mühlviertler Naturbäckerei Bräuer“, die aber nicht nur tolle Naturbrote erzeugt, sondern auch „Kekse mit Sinn“ – köstliches Kekse aus biologischen Zutaten, die von der Benediktinerin Hildegard von Bingen inspiriert sind.

Hier geht es zum Eintrag!

Natürlich ist es den meisten von Ihnen nicht möglich, extra ins oberösterreichische Mühlviertel zu fahren, um köstliches Handwerksbrot zu kaufen. Aber bin mir sicher, dass es auch in Ihrer Umgebung noch kleine, aber feine Handwerksbäcker gibt. Bitte kaufen Sie doch in Zukunft wieder bei den heimischen Handwerksbäckern. Ihre Geschmacksnerven werden es Ihnen danken!

Und wenn Sie Sorgen um Ihre Geldbörse haben – die sind meiner persönlichen Erfahrung nach unberechtigt. Die meisten kleinen Bäcker verkaufen einem auch gerne ein „halbes Brot“ – und das ist dann günstiger als wenn man sich das „billige“ Brot im Backshop kauft und nach ein paar Tagen die Hälfte wegwirft. Und davon einmal abgesehen – für wie viel, zum Teil ungesunden, Blödsinn geben wir in der Zwischenzeit wesentlich mehr Geld aus?